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Sommerloch? Nicht bei der UWG!

Wir haben uns über den Beitrag der CDU im letzten Sachsenwalder gefreut. Schließlich ist es immer schön zu lesen, dass unsere Arbeit wahrgenommen wird – sogar dann, wenn man sie ein wenig anders darstellt, als wir sie in Erinnerung haben.

Besonders gefreut hat uns die Sorge der CDU um den Zebrastreifen am Bahnhof. „Wo ist er denn?“, wird gefragt. Eine berechtigte Frage! Wir können beruhigen: Er ist nicht weggelaufen. Wer sich mit kommunalen Projekten beschäftigt, weiß allerdings, dass zwischen Antrag, Prüfung, Genehmigung und Umsetzung gelegentlich mehr Zeit vergeht, als allen Beteiligten lieb ist. Die UWG bleibt jedenfalls dran.

Auch beim Sport- und Jugendheim lohnt sich ein Blick zurück. Ja, die UWG hat auf Kosten und Finanzierung hingewiesen. Das nennt man nicht Verhinderung, sondern kommunalpolitische Verantwortung. Wer öffentliche Gelder ausgibt, sollte vorher fragen dürfen, was etwas kostet, wie es finanziert wird und ob die Planung tragfähig ist. Umso besser, wenn am Ende ein gutes Ergebnis für Aumühle entsteht.

Ein wenig schmunzeln mussten wir auch über die Darstellung der CDU als alleinige Hüterin solider Gemeindefinanzen. Kommunalpolitik ist schließlich Mannschaftssport – und kein Wettbewerb darum, wer sich nach Abpfiff sämtliche Tore gutschreibt.

Die UWG Aumühle steht seit vielen Jahren für unabhängige, sachorientierte Kommunalpolitik – ohne Parteizentrale, ohne Vorgaben aus Kiel oder Berlin und ausschließlich Aumühle verpflichtet. Wir fragen nach, rechnen nach und stimmen auch zu, wenn eine Idee gut ist – ganz gleich, von wem sie kommt.

Und wenn die CDU uns dabei gelegentlich erwähnt: nur zu. Ein bisschen politische Konkurrenz belebt schließlich das Dorf.

Wir freuen uns auf die nächsten Diskussionen – freundlich, sachlich und gern auch mit einem Augenzwinkern

Dr. Eckard Jantzen

Thema im Der Sachsenwalder September 2026