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Mehr Sicherheit durch Zebrastreifen

Dass sich Ausdauer in der Lokalpolitik lohnt, zeigt ein aktuelles Beispiel: Der lange geforderte Zebrastreifen am Bahnhof. Was viele heute als selbstverständlich ansehen, ist das Ergebnis jahrelanger Initiative, zahlreicher Nachfragen und konsequenter Arbeit, auch der UWG. Jetzt wird der Zebrastreifen nach einem einstimmigen Beschluss des Umweltausschusses endlich umgesetzt – ein Gewinn für die Sicherheit aller.

Doch wir denken weiter: Sichere Querungen an kritischen Straßenbereichen bleiben ein zentrales Anliegen. Gerade für Kinder, ältere Menschen und alle, die täglich zu Fuß unterwegs sind, braucht es verlässliche Lösungen. Dafür setzen wir uns mit konkreten Ideen und dem nötigen langen Atem ein.

So hat die UWG vorgeschlagen, eine weitere sichere Querung der Kreisstraße im oberen Bereich der Bergstraße, zwischen Bismarckallee und Bus-Haltestelle zu beantragen. Auch die hätte der Kreis zu genehmigen. Der Umweltausschuss hat nun entschieden, über den Antrag erst im September zu entscheiden. Es soll bis dahin überlegt werden, ob es weitere kritische, gefährliche Stellen gibt, etwa in der Großen Straße. Außerdem sollen bis dahin Erfahrungen mit dem Pilotprojekt am Bahnhof gesammelt und Kosten ermittelt werden. 

Wir denken, dass die Sicherheit unserer Kinder auf dem Schulweg nicht an den Kosten scheitern darf. Vielleicht würden sichere Übergänge auf den Schulwegen ja auch dazu beitragen, dass mehr Kinder zu Fuß zur Schule gehen dürften und nicht mit dem Auto gefahren werden.

Dr. Eckard Jantzen / Alexander Bargon

Der Sachsenwalder Mai 2026