Aumühles Entrée

Rund um die ehemals schmucke Aumühler Verkehrsinsel gegenüber der Sparkasse werden seit Jahren die Schäden, die durch LKWs und PKWs verursacht wurden, leider nicht mehr repariert. Vermutlich sind die Vorgänge längst verjährt und anstatt der Verursacher wird der Aumühler Bürger zahlen. Zu Zeiten der äußerst knappen Finanzmittel ist dies sehr zu bedauern und nicht zu verstehen. Der schmiedeeiserne Zaum ist an zwei seiner drei Ecken beschädigt, die Wappen eingedrückt. In der Höhe Sparkasse sind die Unfallschäden an den Pfosten nicht instandgesetzt, die Verletzungen an der Rinde des Baums unbehandelt. Ich schreibe diese Zeilen auch in der Erwartungshaltung, dass die Verwaltung, unser Amt hier aktiv bzw. aktiver wird.
Soll dies Aumühles Entrée sein?
Wer hat Lust sich an einer Initiative zu beteiligen die meist ungepflegte Fläche der Insel ganzjährig zu gestalten und zu pflegen? Sicher finden sich hierzu Sponsoren für Blumen und Pflanzen. Der Bauhof wäre entlastet. Auch die Instandsetzung des Zaunes können wir gemeinsam angehen. Der Mast, der doch recht hässlichen neuen dreiflammigen Straßenlaterne, die als Ersatz für den baufällig gewordenen achteckigen historischen Betonmast gesetzt wurde, kann nach Installation einer Rankhilfe mit Wein oder einer Clematis gestaltet werden.
Dieser Mast wurde bei der Entstehung durch einen Beleuchtungskandelaber der Siemes-Schuckertwerke Anfang des letzten Jahrhunderts gekrönt.
Welche Vernachlässigung des architektonischen Anspruchs bei der Gründung Aumühles
Entwickeln wir ein Konzept zur Gestaltung! Finden sich genügend Aumühler/innen, bitten wir den hierfür zuständigen Ausschuss, dieses Vorhaben zu unterstützen. Interessierte, ob mit grünen Daumen oder ohne, schreiben einfach an: joern.abraham (at) uwg-aumuehle.de
Thema im Der Sachsenwalder August 2026
