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Sport- und Jugendheim.

Sanierung versus Neubau.

Das Sport- und Jugendheim wurde in den siebziger Jahren von dem bekannten Aumühler Architekten Baumann errichtet und seitdem mehrfach um- und ausgebaut. Signifikant ist der in den Neunzigern errichtete Wintergarten, der den Gastronomiebereich aufgewertet hat, aber leider auch wegen thermischer Probleme im Sommer wie im Winter zu diversen bautechnischen Problemen führte. Auch ist das Gesamtgebäude trotz der Instandhaltungsverpflichtung, die der TuS als Pächter des Gebäudes übernommen hat, in einem baulich schlechten Zustand. Bereits 2012 wurden erste Gutachten zur energetischen Sanierung der Fassaden eingeholt, die aber wegen der damit verbundenen erheblichen Baukosten nicht weiter verfolgt wurden. 2018 hat die Gemeinde dann das Thema wieder aufgegriffen und ein Gutachten mit dem Ziel erstellen lassen, das gesamte Gebäude zu sanieren. Parallel wurde die Option eines Neubaus vom TuS verfolgt, aber aufgrund der damals erkannten baurechtlichen Probleme und erheblichen Baukosten nicht weiter verfolgt. Obwohl die Gesamtkosten für die Sanierung auf ca. 1,0 Mio Euro geschätzt wurden, hat die Gemeindevertretung 2018 mehrheitlich beschlossen, das Gebäude in Teilschritten zu sanieren und hierfür in den letzten beiden Jahren Mittel im Haushalt bereitgestellt. Auf Grund verschiedener Ursachen wurde bis heute nicht mit der Sanierung begonnen. Der TuS votiert weiterhin für einen Neubau, viele Vertreter der Gemeindevertretung favorisieren weiterhin die Sanierung. Der Finanzausschuss hat beschlossen, zur Sanierung eine zweite Meinung einzuholen. Hierzu wurde das in Sanierungsfragen erfahrene Architekturbüro Fahr aus Reinbek beauftragt. Das Gutachten, das in einer kooperativen Zusammenarbeit mit dem TuS erarbeitet wurde, liegt vor und bestätigt im Wesentlichen das Gutachten von 2018. Zusätzlich wurde vom Architekturbüro Fahr ein Nutzungskonzept erarbeitet, das die heutigen Nutzungsanforderungen des TuS innerhalb des bestehenden Gebäudes nachweist. Dieses wurde möglich durch die Umnutzung der Hausmeisterwohnung für den TuS, wodurch zusätzliche Flächen für die Fußball- und Tennissparte, Schiedsrichterumkleiden und bisher fehlende Abstellflächen für Sportgerät gewonnen werden konnten. Der TuS hat dennoch beschlossen, die Neubauvariante weiterzuverfolgen und hat hierzu eine Bauvoranfrage eingereicht. Zusätzlich wird der TuS eine Kostenaufstellung nach den Sommerferien vorlegen und prüfen lassen, ob Zuschüsse für einen Neubau realisiert werden können. Wir hoffen, daß die Ergebnisse nach den Sommerferien vorliegen und wir diese in der Sitzung des zuständigen Ausschusses für Kultur Bildung und Sport am 19. August beraten können. Volker Johannsen