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Zukunft des Gemeindehauses der Kirche

Am 12. Februar informierte der Kirchengemeinderat Interessierte zum Status nach der Fusion der beiden Kirchen. Der Saal am Kirchberg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das lag primär an der Agenda, auf der auch die beschlossenen Maßnahmen zu den Liegenschaften der Kirche standen. Aufgrund sinkender Zuweisungen, geringeren Mitgliederzahlen und der Kostensituation ist der Kirchenhaushalt defizitär. Ein Kostentreiber sind die Immobilien, deren Erhalt und die Energieverbräuche. Im Fokus steht insbesondere das Aumühler Gemeindehaus, welches Kosten von über 40.000 EUR pro Jahr verursacht. Hier sind Nutzungskonzepte zu entwickeln die ein wirtschaftliches Betreiben ermöglichen. Auch Kosteneinsparpotentiale sind zu ermitteln und umzusetzen. Aus dem Publikum kam der Vorschlag, großräumiger zu denken und mit der politischen Gemeinde gemeinsam ein Wärmekonzept über alle benachbarten Immobilien der Kirche und der Gemeinde zu erstellen. Mit der Schule, den beiden Sporthallen, den Kitas und den Kirchenimmobilien könnten mit einem zentralen Wärmeerzeugungsansatz ggf. Kosten gespart werden, das Heizen nachhaltig erfolgen und der CO2 Ausstoß verringert werden. Ob hierbei ein Blockheizkraftwerk oder eine zentrale Wärmeerzeugung mittels Holzhackschnitzel aus dem umliegenden Wald geeignet wären, ist zu erarbeiten. Auch in den Immobilien der Gemeinde stehen Modernisierungen der Wärmeerzeuger an. Die UWG wird alle konstruktiven Ansätze zur weiteren Nutzung des Aumühler Gemeindehauses unterstützen, um das gemeinsame kirchliche und kulturelle Leben in Aumühle und Wohltorf zu stärken.

Jörn Abraham

Sachsenwalder März 2026