Neubau des Sport und Jugendheims
Alexander Bargon (AB) fragt Volker Johannsen (VJ)
AB: Volker, du begleitest das Projekt des Sport- und Jugendheims für die Gemeinde nun schon über mehrere Jahre. Wie kommt Ihr voran?
VJ: Ich bin dabei, seit mich Bernd-Ulrich Leddin, damals Vorsitzender des Finanzausschusses, fragte, ob ich mit meiner Expertise als Architekt nicht ein kritisches Auge auf die gerade von der Gemeinde beschlossenen Renovierungsarbeiten werfen könnte. Das war 2020. Seitdem führe ich das Projekt gemeinsam mit Knut Suhk, dem Amt und Vertretern des TuS. Bereits vor meinem Einstieg hatte die Gemeinde viele Versuche unternommen, das Gebäude zu sanieren.
AB: Warum hat die Sanierung denn nicht geklappt?
VJ: Eine Sanierung war anfänglich auch unser Ziel, aber nachdem die Kosten nach der Planung eines externen Architekten durch die Decke gingen, haben wir der Gemeindevertretung einen kompletten Neubau mit einem Generalübernehmer (GÜ) vorgeschlagen.
AB: Was waren hierfür die Gründe?
VJ: Im Wesentlichen die Art der Vergabe. Vom Amt wurden bisher Projekte in Einzelvergaben an mehrere Firmen vergeben. Dieses führte das Amt aufgrund seiner personellen Ausstattung bei größeren Projekten an seine Grenzen. Wir wollten daher das Projekt mit einer GÜ-Ausschreibung realisieren. Hierbei übernimmt der GÜ sowohl die Planung als auch den Bau und übergibt das Gebäude schlüsselfertig an die Gemeinde. Dieses bedurfte jedoch einer sorgfältigen Vorplanung.
Das Ergebnis zeigte, dass wir richtig lagen, denn wir konnten den Auftrag in dem Kostenrahmen vergeben, der vorher für die Sanierung veranschlagt wurde.
AB: Wann kann der TuS denn einziehen?
VJ: Wir sind jetzt bei den Außenanlagen und planen den Bezug des Umkleidebereichs noch in diesem Jahr. Der Gastrobereich mit der Küche startet dann im nächsten Frühjahr.
Der Sachsenwalder Dezember 2025
